Tag 1 — Willkommen in Island

Keflavik → Akranes


Größere Kartenansicht

Von Samuel Buchmann

Island: Die Insel, wo Feuer und Eis aufeinander treffen. Gross ist die Aufregung im Flugzeug, als sich die Wolken lichten und die Sicht auf das Land freigeben. Aaaahs und Oooohs aus allen Sitzreihen.

Wir landen. Nach dem Zoll wartet ein cooler junger Isländer, der uns ziemlich direkt die Schlüssel zu unserem Mietwagen überreicht – ein hochlandtauglicher Suzuki Grand Vitara 4x4. Einzig bei tiefen Furten und grossen Steinen auf der Strasse sollen wir aufpassen, rät uns der Vermieter, denn weder Wasser- noch Unterbodenschäden seien versichert.

Die erste Amtshandlung in Island ist der Einkauf im Bonus, einem isländischen Discounter. Wir kaufen Wasser, Spaghetti, Tomatensauce, jede Menge süsses Trockengebäck und noch viel mehr  – Hauptsache es bleibt auch im warmen Kofferraum frisch.

Island und EU sind keine Freunde

Zwei Stunden später kommen wir in Akranes an, einem Vorort nördlich von Reykjavik. Hier befindet sich unsere erste Unterkunft: Ein Bed & Breakfast in einem Häuschen am Meer. Die Besitzer sind nicht da, doch an der offenen Tür hängt ein Zettel und der Zimmerschlüssel steckt. Beim Reinkommen müffelt es ganz schön. Bei näherer Betrachtung ist nicht etwa mangelnde Reinlichkeit die Ursache, sondern der Schwefel im Leitungswasser – in Island völlig normal. An den Geruch von faulen Eiern beim Zähneputzen müssen wir uns wohl noch gewöhnen.

Unterkunft Akranes

Bei der anschliessenden Erkundungstour durch Akranes finden wir ein altes Schiff, das wir aus allen Lagen filmen und fotografieren. Obwohl es draussen noch immer hell ist, sinken wir gegen Mitternacht schliesslich müde ins Bett.

Schiffswrack bei Akranes